Altortrahmenplan Wörth

Die Erstellung einer Rahmenplanung für den Altort Wörth reicht bis in die späten 1970er Jahre zurück, ohne dass bislang eine systematische Umsetzung erfolgte, Einzelmaßnahmen wurden allerdings realisiert. Aufgrund der Entwicklungen der vergangenen Jahre, insbesondere angesichts der Notwendigkeit zusätzlicher Baugebiete, zunehmender Verkehrsbelastung und der baulichen Sanierungsbedürftigkeit des Altorts wurde die Erstellung eines Altort-Rahmenplans erneut auf die Agenda gesetzt.

Für die Erstellung eines solchen Rahmenplans muss vorher der Verkehr und die städtebauliche Situation begutachtet werden.
Für eine Verkehrsuntersuchung wurde das Ingenieurbüro Köhler-Leutwein beauftragt, die die Ergebnisse 2015 erarbeitet und in den entsprechenden Gremien, Bau-/Umweltausschuss am 02.02.2016 und Ortsbeirat Wörth am 17.02.2016 vorgestellt haben.
Für die städtebauliche Untersuchung wurde das Büro BIT/Pröll-Miltner aus Karlsruhe, das schon bei früheren Untersuchungen und Planungen beteiligt war, beauftragt, die diese 2016 bearbeitet und abgeschlossen haben. Vorgestellt und beschlossen wurden die Untersuchungsergebnisse in den Sitzungen des Bau- und Umweltausschusses am 08.09.2016 und des Stadtrats am 13.09.2016.
Diese Untersuchungen sind hier (nachfolgend) abrufbar.
Daraufhin wurden eine Projektgruppe und ein Lenkungskreis, der neben Experten aus Bürgervertretern besteht, eingerichtet, die regelmäßig tagen.

Die eigentliche Bürgerbeteiligung startete während des Weihnachtsmarktes im Alten Rathaus vom 26.11. bis 27.11.2016 und setzte sich im "neuen" Rathaus bis zum 30.12.2016 fort. Hier waren die beiden Untersuchungen ausgestellt und auf Fragebögen wurden von zahlreichen Bürgern Ideen und Verbesserungsvorschläge für den Altort eingereicht.
Da eine Verbesserung des Heilbachs von vielen gefordert wurde, fand am 07.03.2017 eine Versammlung mit den Heilbachanliegern statt, um die Verbesserungs- und Verschönerungsmöglichkeiten auszuloten.
Auf Grund der von einigen schon seit Jahren geforderten Einbahnstraßenregelung in der Ottstraße wurde diesbezüglich am 20.04.2017 eine Versammlung der gewerblichen Anlieger der Ottstraße (zw. Herren- und Ludwigstraße) abgehalten.
Die Anregungen und Vorschläge aus der Bürgerbeteiligung wurden derweilen ausgewertet und mit Angabe der Anregung und Anzahl der Nennungen sowohl textlich als auch in einem Plan dargestellt. Diese Dokumente sind ebenfalls hier (nachfolgend) abrufbar.

Text aus dem Amtsblatt zur zweiten Bürgerbeteiligung am 12.10.2017:

Am 12. Oktober fand im Alten Rathaus die zweite Bürgerbeteiligungsrunde zum Altortrahmenplan Wörth statt, zu der umfassend eingeladen wurde. Sehr erfreut auf Grund der hohen Anmeldezahlen zeigte sich Stabsstellenleiter Andreas Scherzer, so dass auch das Obergeschoss des Alten Rathauses und das benachbarte kleine Fachwerkhaus für die Arbeitsgruppen herangezogen wurden.
Nach dem Auftakt und der Einführung durch Bürgermeister Dr. Nitsche hat Herr Rodeck vom beauftragten Planungsbüro Pröll-Miltner aus Karlsruhe die Ergebnisse aus der ersten Bürgerbeteiligung vorgestellt und das weitere Prozedere des Abends erklärt. So dann haben sich die Bürger für die eigentliche „Beteiligungsarbeit“ in folgende fünf Arbeitsgruppen (AGs) aufgeteilt, wobei Bürgermeister Dr. Nitsche mit dem Verkehr im Altort die größte Arbeitsgruppe betreute.

AG 1 Städtebau, Baugebiete, Nachverdichtung, Einzelhandel - Hr. Scherzer, Hr. Kober


AG 2 Verkehr, Parken, Radwege - Dr. Nitsche, Hr. Heilmann


AG 3 Öffentlicher Raum, Gestaltung: Heilbach, Grünanlagen - Hr. Rodeck, Hr. Hella


AG 4 Öffentlicher Raum, Gestaltung: Straßenräume, Plätze, Ortseingänge (Bf.) - Fr. Cappel, Hr. Paul


AG 5 Vision Wörth 2030 – Hr. van Gool, Hr. Kuhn


Es wurde sehr engagiert diskutiert, mit vielen guten Ideen und Einsichten war die Bürgerbeteiligung an diesem Abend ein großer Erfolg.

Die Stadtverwaltung möchte sich dafür sehr herzlich bedanken.

Augenblicklich arbeitet der Lenkungskreis des Altortrahmenplans an der Zusammenstellung und Ausarbeitung der Vorschläge aus der Bevölkerung. Dabei wird unter anderem auch eruiert bei welchen Fragen und Anregungen weitere Experten befragt werden müssen.
Eine dritte Bürgerbeteiligung, in der dann Anregungen aus allen bisher stattgefunden Sitzungen und Beteiligungen zusammengestellt und bewertet nochmals abschließend besprochen werden, ist für das Frühjahr vorgesehen.

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