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Richtige Mülltrennung und Abfallvermeidung

Verpackungsmüll jeglicher Art ist im Alltag überall präsent. Die erheblichen Auswirkungen durch den sorglosen Umgang zeigen zum Beispiel die Berichte über große Plastikmengen in den Meeren. Die meisten Verpackungen aber sind überflüssig und können leicht vermieden werden. Für alle anderen ist die richtige Mülltrennung wichtig, denn diese ist die Voraussetzung für die stoffliche Verwertung. Abfälle aus der Restmülltonne werden dem Stoffkreislauf entzogen und in der Regel, ohne weiter verwertet zu werde, verbrannt.

Um Müll zu vermeiden, kann der Anfang sein, beim Einkauf Stoffbeutel oder Körbe statt Plastiktüten zu benutzen. Nachfüllverpackungen verursachen weniger Verpackungsabfall als einzelne Portionspackungen. Wenn große Mengen benötigt werden, sollte auf große Verpackungsgrößen zurückgegriffen werden, vor allem bei nicht verderblichen Waren. Aufwändige Verpackungen, die mehr Inhalt vortäuschen als sie enthalten, sollten vermieden werden. Frische Waren wie Fleisch, Käse und Fisch werden an der Theke weniger verpackungsintensiv verkauft, als in vorverpackten Produkten aus dem Kühlregal. An vielen Theken ist es mittlerweile auch möglich die Ware in mitgebrachte Mehrweg-Boxen verpacken zu lassen. Auch Obst und Gemüse sollte als lose Ware gekauft werden und in Mehrweg-Netzen verpackt werden. Bei loser Ware lässt sich auch die Qualität besser beurteilen. Brot und Brötchen können auch lose gekauft werden und im wiederverwendbaren Brotbeutel transportiert werden. Grundsätzlich gilt, nur so viel einzukaufen, wie rechtzeitig verbraucht werden kann, damit möglichst wenig Lebensmittel, inklusive Verpackung, im Müll landen. Von Vorteil sind Großeinkäufe und reduzierte Fahrtwege mit kleinen Umwegen bei ohnehin geplanten Fahrten. Noch besser ist natürlich aus Umweltschutzgründen mit dem Fahrrad, Bahn, Bus oder zu Fuß die Einkäufe zu erledigen. Direkt im Laden zu kaufen anstatt beim Versandhandel spart die Verpackung und den Logistik-Transport inkl. seiner Emissionen. Für Getränke gilt, sie in Mehrweg- statt in Einwegflaschen zu kaufen. Dabei ist nicht der Pfand das entscheidende Kriterium (Mehrwegflaschen haben zwischen 8 bis 15 Cent Pfand, Einwegflaschen haben 25 Cent Pfand), sondern die Mehrweg-Kennzeichnung.

Alle Verpackungsabfälle, die nicht vermieden werden können, sollten aber richtig sortiert werden. Nur so ist ein hochwertiges Recycling möglich. Abfälle, die in der Restmülltonne landen, werden dem Wiederverwertungsprozess entzogen und in der Regel verbrannt.

Im Gelben Sack werden Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffe entsorgt. Für die Sortiermaschine wird es einfacher, wenn z. B. Deckel von Joghurtbechern abgetrennt werden. Zwar gehört beides in den Gelben Sack, aber die verschiedenen Materialien werden nochmals getrennt.

Pappe, Papier (aber kein Thermopapier wie z. B. Kassenzettel usw.) und Karton werden über die Papiertonne entsorgt. Bei diesem Wertstoff kann besonders auf Verwertung geachtet werden durch den Gebrauch von Recyclingpapieren. Sowohl für Drucker- und Schreibpapier, aber auch bei Hygienepapier, wie Taschentücher, Toiletten- oder Küchenpapieren, sollte auf umweltfreundliches, durch den Blauen Engel gekennzeichnetes, Recyclingpapier zurückgegriffen werden.

In die Biotonne gehören Abfälle organischer Stoffe, die schnell verrotten. Um die Abfälle nicht lose in die Tonne zu werfen, können sie in Zeitungs- oder Küchenpapier oder in Papiertüten gewickelt werden. Nicht verwendet werden, sollten abbaubare Plastiktüten z. B. aus Maisstärke. Diese verrotten zu langsam, sodass doch Plastikreste im Bioabfall verbleiben, die eine zusätzliche, unnötige Umweltbelastung darstellen.

Allgemein gilt, Produkte so lange wie möglich zu nutzen und zu reparieren oder nicht mehr benötigtes weiter zu geben, statt wegzuwerfen. Recycling von Abfällen ist zwar eine Lösung, die weitaus bessere und vorrangigere aber ist die Abfallvermeidung.
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