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Phasen des Klimaschutzkonzepts

Bis zur Erstellung des fertigen integrierten Klimaschutzkonzeptes und der Veröffentlichung des Maßnahmenkatalogs mussten verschiedene Projektphasen durchlaufen werden und Gremien den einzelnen Handlungsschritten zustimmen.

Im Folgenden informiert die Stadt über die wichtigsten Etappen bis zum fertig ausgearbeiteten Abschlussbericht.

Kick-off

Nach erfolgreicher Bewerbung für das Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative startete die Erarbeitung des integrierten Klimaschutzkonzeptes am 18. September 2014 mit einer Projekt-Kick-off-Veranstaltung. An dieser nahmen unter der Federführung der Beigeordneten Frau Ursula Radwan und dem beauftragen Konzeptersteller Drees & Sommer verschiedene Akteure teil – Vertreter der Stadt Wörth am Rhein, der Wohnungsbaugesellschaften, der Energieversorger, Vertreter der Schulen und Vereine sowie der ortsansässigen Unternehmen. Gemeinsam und offen diskutierten die Teilnehmer die Projektziele, die Projektorganisation und die nächsten Schritte auf dem Weg zu einem integrierten Quartierskonzept. Sie wollen sich weiter aktiv am weiteren Arbeits- und Kooperationsprozess beteiligen.

Steuerungskreises

Bei der Ausarbeitung von Aktionsplänen, Handlungskonzepten und konkreten Maßnahmen sowie bei der Identifikation möglicher Umsetzungshemmnisse ist die Einbindung aller Akteure enorm wichtig. Mit der Wahl des Steuerungskreises im Anschluss an die Kick-off-Veranstaltung wurde der entsprechende Rahmen geschaffen, um im Jahre 2015 das Konzept für die Stadt Wörth am Rhein zu erstellen. Diesem Steuerungskreis gehören Vertreter der Stadt aus Politik und Verwaltung, Vertreter der Wohnungsbaugesellschaft, Unternehmen, Schulen und Energieversorger an. Der Steuerungskreis begleitete und reflektierte die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes, stimmte über inhaltliche Schwerpunkte und den Projektablauf ab, diskutierte Zwischenergebnisse und verzahnt weitere Aktivitäten.

Energie- und CO2-Bilanz

Die Energie- und CO2-Bilanz für das Bilanzierungsjahr 2013 wurde erstellt. Dabei flossen vielfältige lokale und regionale Daten in die Berechnungen ein, so dass die Situation in Wörth am Rhein sehr gut abgebildet werden kann. So wurden zum Beispiel die Verbrauchsdaten der Netzbetreiber, Daten und Energieverbräuche der Stadt Wörth am Rhein sowie aktuelle Zahlen zum Fahrzeugbestand und viele weitere Daten berücksichtigt. Die vorläufigen Ergebnisse der Energie- und CO2-Bilanz wurden am 17. April 2015 in der Sitzung des Steuerungskreises erläutert und diskutiert. Die abschließenden Ergebnisse wurden in den Abschlussbericht des Klimschutzkonzeptes eingearbeitet und im Stadtrat am 02. November 2015 vorgestellt

Potenzialanalyse

Die Potenziale im Bereich der erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung wurden analysiert. Es wurde sowohl Strom- als auch Wärmeerzeugungspotenziale berücksichtigt und die bestehenden Aktivitäten und Untersuchungen der Akteure vor Ort aufgegriffen. Im Bereich der erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung erfolgte soweit möglich eine räumliche Zuordnung der bestehenden Erzeugungsanlagen. Diese erlaubt es, Schwerpunktregionen zu identifizieren und Potenzialgebiete darstellen zu können.

Maßnahmenkatalog

Die Handlungsfelder des Maßnahmenkatalogs wurden abgestimmt sowie einige Maßnahmen im Bereich „öffentliche Verwaltung“ erarbeitet. Neben den bereits angesprochenen Akteuren und Multiplikatoren war in dieser Phase auch die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger ein zentrales Ziel des Projektes. Hierzu fand am 20. Juni 2015 ab 14 Uhr im Foyer der Festhalle Wörth einen Thementag zum Klimaschutz statt, zu der alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen wurden. Die Teilnehmer wurden nicht nur informiert, sondern haben auch aktiv an Empfehlungen für einen Maßnahmenkatalog für Wörth am Rhein mitgearbeitet.

Abschlussbericht

Der Abschlussbericht in zwei Bänden, der unter anderem alle oben genannten Inhalte detailliert darstellt, wurde am 30. September 2015 fertiggestellt und vor der Sitzung des Stadtrats am 2. November 2015 an alle Gremiumsmitglieder verschickt.

Der Klimaschutzbericht wurde in dieser Sitzung am 2. November 2015 vorgestellt und beschlossen.

Umsetzung

Zur Umsetzung der dargestellten Maßnahmen trat zum 1. Dezember 2016 Helena Wrede ihre Aufgabe als Klimaschutzmanagerin bei der Verwaltung in der Stabsstelle Nachhaltige Stadtentwicklung an.

Aufgrund des Mutterschutz von Frau Wrede wurde zum 15. Januar 2018 Laura Knopp als neue Klimaschutzmanagerin eingestellt.

Mit dieser Stellenbesetzung geht das Klimaschutzkonzept in eine neue Phase über. Es obliegt der Klimaschutzmanagerin, das Controlling und die Öffentlichkeitsarbeit für den Umsetzungsfahrplan des Maßnahmenkatalogs zu übernehmen.

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