Geothermie

Rückblick zur Infoveranstaltung am 15. November 2022

Etwa 100 Einwohner waren der Einladung von Bürgermeister Dr. Nitsche zu einer Informationsveranstaltung über Geothermie am 15. November in die Festhalle Wörth gefolgt.

Dr. Nitsche erläuterte, warum die Stadt Wörth einen Antrag zur Aufsuchung bei der Bergbaubehörde in Mainz gestellt hat. Es ist wichtig mitzugestalten, was auf Wörther Boden geschieht. Wenn die Stadt es nicht tut, machen es andere. Ziel sei es, eine klimafreundliche und kostengünstige Energie für die Wörther zur Verfügung zu stellen.

Eingeladen waren zwei Wissenschaftler, die das Thema näher beleuchteten:

PD Dr. Ernst Kiefer vom KIT und Landesforschungszentrum Geothermie in Baden-Württemberg stellte in seinem Vortrag die Chancen der Geothermie vor. Wörth liege in der besten geographischen Region Deutschlands für die Nutzung dieser Energie. Nirgendwo sei es in der Erde wärmer als in Wörth.

Dr. Hagen Deckert vom Institut für geothermisches Ressourcenmanagement erläuterte die Vorgehensweise und Überwachung bei der Realisierung der geothermischen Nutzung (geothermische Exploration und seismisches Monitoring in Zusammenhang mit der geothermischen Nutzung im Oberrheingraben) anhand von erfolgreich realisierten Projekten.

Die Bürger hatten die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an die Wissenschaftler zu stellen und erhielten umfangreiche Antworten.

„Kombinierte Strom- und Wärmeproduktion aus geothermischen Ressourcen stellt bei weitem die umwelt- und klimafreundlichste Energieversorgung im Vergleich zu allen anderen regenerativen und fossilen Systemen dar“, heißt es in einer UBA-Studie aus dem Jahr 2018.

Das Fazit der Vortragenden: Geothermie…

-         …ist eine heimische Energiequelle.

-         kann einen signifikanten Beitrag zur einheimischen Energieversorgung beisteuern (insbesondere auch Wärme).

-         …ist klimafreundlich.

-         …ist konstant verfügbar, d. h. unabhängig von Wetter und Tageszeit, liefert Grundlasten.

-         …hat stabile Preise.

-         …funktioniert.

Herr Dr. Dennis Nitsche stellte weitere Informationstermine in Aussicht, auch um über den Fortschritt des Verfahrens zu informieren.

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