Lärmschutzwände mit Photovoltaik

Einladung zur Infoveranstaltung am 5. Juli - insbesondere an die stark von Verkehrslärm der übergeordneten Fernstraßen betroffenen Anwohner in den Ortsbezirken Wörth und Maximiliansau

Im Rahmen der Lärmaktionsplanung Wörth am Rhein wurden z. T. hohe Immissionen durch die A 65 (Dorschberg), B 9 (Alt-Wörth) und B 10 (Maximiliansau) festgestellt, die jedoch nicht in größerem räumlichen Umfang die damaligen Auslösewerte der Lärmsanierung überschritten. Somit bestand für den LBM als Straßenbaulastträger kein Anlass, lärmmindernde Maßnahmen, z. B. in Form von aktivem Schallschutz durch neue Lärmschutzwände zu prüfen.

Der Stadtrat hat deswegen in seiner Sitzung im September 2018 beschlossen, die Errichtung von Schallschutzwänden an den betroffenen Straßenabschnitten auf freiwilliger Basis (d. h. auf eigene Kosten) in Erwägung zu ziehen und, nach der Offenlage und dem Abschluss des Lärmaktionsplans, eine Untersuchung durchführen zu lassen.

Das Ingenieurbüro Köhler und Leutwein, Karlsruhe hat diese Untersuchung durchgeführt und dabei festgestellt, dass in den genannten Bereichen unterschiedliche Lärmminderungen möglich wären. Im östlichen Bereich von Maximiliansau ist ein weiterer Lärmschutz nicht sinnvoll, da hier schon der Bahndamm größtenteils den Schutz übernimmt.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden in der Stadtratssitzung vom 4. Mai 2021 durch das hierfür beauftragte Büro Koehler und Leutwein ausführlich vorgestellt und die weitere Vorgehensweise besprochen, die die Überprüfung der Aufnahme von Photovoltaik auf den Lärmschutzwänden vorsieht, um hier finanzielle Einnahmen z. B. aus Verpachtung zu generieren und somit auch die Baukosten zu refinanzieren.

Für diese Untersuchung wurde, nach Ausschreibung, das Fachingenieurbüro Treiber Umweltconsulting aus Potsdam beauftragt.

Das Ingenieurbüro hat in einer sehr ausführlichen Machbarkeitsstudie zum einen die Lärmminderungspotentiale weitergehend untersucht, als auch die Möglichkeiten einer zusätzlichen photovoltaischen Nutzung mit Angaben zu den Kosten und den möglichen elektrischen und monetären Erträgen dargestellt.

In einer öffentlichen Informationsveranstaltung wird der dafür beauftragte Ingenieur am Dienstag, 5. Juli, um 19 Uhr in der Festhalle darüber berichten.

Alle Interessierte sind herzlich dazu eingeladen.

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