Gespräch über CAP-Markt

Gemeinsam mit Ortvorsteher Roland Heilmann und Andreas Scherzer, Leiter der Stabsstelle nachhaltige Stadtentwicklung, hat sich Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche am 6. März über den von der Lebenshilfe Landau-Südliche Weinstraße betriebenen CAP-Supermarkt in Herxheim informiert. Kompetente Gesprächspartner für die Delegation aus der Stadt Wörth am Rhein waren Georg Rothöhler, der Vorsitzende der Lebenshilfe, die Verbandsbürgermeisterin Hedi Braun als stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe sowie die Geschäftsführerin Marina Hoffmann. Der CAP-Markt in Herxheim wird von der Lebenshilfe mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit körperlichen und geistigen Einschränkungen betrieben. „Unsere Kunden schätzen den Markt und die persönliche Beziehung zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr“, berichtete Lebenshilfe-Geschäftsführerin Marina Hoffmann. „Der Markt ist für viele Menschen in Herxheim eine wichtige Anlaufstelle zur Versorgung und auch ein beliebter Ort der Kommunikation geworden“, bestätigt Marina Hoffmann.

Hintergrund für das Interesse am Herxheimer CAP-Markt ist der Altort-Rahmenplan Wörth, der im rückwärtigen Bereich der Ottstraße (derzeitiger Parkplatz) die Schaffung eines neuen Platzes am Heilbach mit Tiefgarage und einem Supermarkt mit darüberliegender Wohnnutzung vorsieht. „Die dauerhafte Sicherung der Nahversorgung ist mir ein wichtiges Anliegen“, so Ortsvorsteher Roland Heilmann. „Gerade für ältere Menschen ist die fußläufige Versorgung vor Ort, auch mit Drogerieartikeln, besonders wichtig.“ Derzeit ist angedacht einen etwa 600 qm großen Markt mit Vollsortiment im Altort anzusiedeln, genauere Detailplanungen müssen in den nächsten Monaten durchgeführt werden. „Die Lebenshilfe hat großes Interesse im Altort von Wörth einen CAP-Markt zu betreiben“, bestätigte der Lebenshilfe-Vorsitzende Georg Rothöhler. Die räumliche Nähe zur Südpfalzwerkstatt in Wörth sei dabei ein weiterer Vorteil.

VG-Bürgermeisterin Hedi Braun verwies auf die positiven Effekte des CAP-Markts für Herxheim. „Die belebende Wirkung einer Einkaufsmöglichkeit im Ort ist enorm“, so Hedi Braun. „Für Herxheim ist der Lebenshilfe-CAP ein großer Gewinn und ich freue mich sehr, dass ich als stellvertretende Vorsitzende daran mitwirken kann.“ Der vorgesehene Markt mit angeschlossenem Bäckerei-Café soll auch im Altort von Wörth eine wichtige soziale Funktion erfüllen, unterstrich Bürgermeister Nitsche. Nitsche weist zudem darauf hin, dass im Altort bereits ein medizinisches Versorgungszentrum mit mehreren Ärzten, Apotheke, Optiker, Hörgeräte-Fachgeschäft, Physiopraxis und Massagesalon besteht. Der CAP-Markt würde den zentralen Altort weiter stärken und könnte von den Besuchern des medizinischen Versorgungszentrums stark profitieren. „Wir wollen einen lebendigen Altort-Kern entwickeln, der Begegnungsräume bietet und eine hohe Aufenthaltsqualität für alle Generationen aufweist“, so Bürgermeister Dennis Nitsche.

Nach dem erforderlichen Ankauf der Flächen muss von einer etwa halbjährigen Planungsphase und einer anderthalbjährigen Bauphase ausgegangen werden, so Andreas Scherzer, Leiter der Stabsstelle nachhaltige Stadtentwicklung. Voraussetzung ist die Erstellung eines Bebauungsplans. Im Idealfall könnte eine Eröffnung des Marktes in circa dreieinhalb Jahren gelingen. Wichtiges Element ist auch die ausreichende Schaffung von Parkraum. In einer Tiefgarage sind daher rund 100 öffentliche Parkplätze vorgesehen, die auch allen anderen Besuchern der Ottstraße und des Altorts offenstehen soll.

Vor einer weiteren Entwicklung des Projektes steht nun der Ankauf der erforderlichen Grundstücke durch die Stadt Wörth am Rhein an. „Wir hoffen sehr darauf, dass die Eigentümer der Flächen zum Verkauf bereit sind und dem Altort diese wichtige Entwicklungsmöglichkeit geben“, sagten Ortsvorsteher Heilmann und Bürgermeister Nitsche übereinstimmend. „Wir werden in Kürze auf alle Eigentümer zugehen und persönliche Gespräche führen“.

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