Aufbruch zur Gigabitgesellschaft

Die Stadt Wörth am Rhein hat eine Bundesförderung zur Erstellung einer Studie nach dem Musterleistungsbild „Gigabitgesellschaft“ erhalten, welche zusätzlich zur Feststellung der im Stadtgebiet verfügbaren Bandbreiten die künftigen Aufgaben und Hürden auf dem Weg zum schnellen Internet beschreibt. Den Auftrag, einen sogenannten „Masterplan“ zu entwickeln hat die Beratungsfirma „GEODATA“ aus Westhausen erhalten.

Damit wird die Stadt das Ziel des Bundes, „alle Haushalte bis zum Jahr 2025 mit Gigabitanschlüssen zu versorgen“, aktiv unterstützen. Der derzeit über den Landkreis Germersheim in einem kreisweiten Projekt geplante Ausbau der weißen Flecken (Gebiete mit < 30 Mbit/s), welcher nach heutigem Stand noch auf einer Leistungsbasis von lediglich 50 Mbit/s basiert bzw. bezuschusst wurde, ist nur der erste Schritt in das Zeitalter des schnellen Internets. Mit dem kommunalen Projekt will die Stadt mittels einer Analyse der aktuellen Versorgungslage und des zu erwartenden wettbewerbsgetriebenen eigenverantwortlichen Ausbaus der Telekommunikationsunternehmen konkrete Planungen für einen flächendeckenden Glasfaserausbau auf den Weg bringen. „Die Versorgung unserer Bürger in infrastrukturell schwachen Gebieten soll nicht den wirtschaftlich orientierten TK-Unternehmen überlassen werden", sagt Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche. Auch die Verwendung öffentlicher Gelder für die Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke von TK-Unternehmen zum Ausbau dieser Gebiete kritisiert Nitsche als verlorenen Zuschuss. Ob diese Mittel sinnvoller in die sukzessive Errichtung einer städtischen Dateninfrastruktur investiert werden sollten, ist ebenfalls Inhalt des beauftragten Masterplans. Dieser wird Grundlage für die Schaffung von Synergien durch z. B. Mitverlegungen von Leerrohren bei Baumaßnahmen der Stadt bzw. Dritter sein.

Grundsätzlich soll die Studie Aufschluss über die kommenden Ausbauschritte hin zu FTTB (Glasfaser bis ins Gebäude) liefern.

Für den Wörther Bürgermeister stellt der Breitbandausbau in erster Linie eine Wertschöpfung für das Projektgebiet dar. Er möchte alle ihm gegebenen Möglichkeiten und Chancen nutzen, zur Schaffung einer Gigabitgesellschaft beizutragen.

Diese Webseite verwendet Cookies. Cookies werden zur Benutzerführung und Webanalyse verwendet und helfen dabei, diese Webseite besser zu machen. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Mit der Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok!