Ulrike Werling verabschiedet

Im Kreise der Schulgemeinschaft der Grundschule Dammschule wurde Ulrike Werling nach zehnjähriger Amtszeit am vergangenen Freitag in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet.

Mit einem besonders berührenden und ansprechenden Programm bereiteten die Schülerinnen und Schüler der Dammschule ihrer Frau Werling einen grandiosen Abschied. Jede Klassenstufe trug zum Programm etwas bei – von Theater und musikalischen Vorführungen bis hin zu einer Einlage bei der auch die Gastgeberin zum Mittanzen aufgefordert wurde. Besonders beeindruckend: Ein Abschiedslied, das am Ende des Programms von der gesamten Schulgemeinschaft zum Besten gegeben wurde.

Die offiziellen Wünsche überbrachten Regierungsschuldirektor Stefan Büchner für die Schulbehörde und Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche für die Stadt als Schulträger. Beide betonten die hervorragende Zusammenarbeit mit Frau Werling aus ihren jeweils unterschiedlichen Arbeitsgebieten und beschrieben einige Stationen in Werlings beruflicher Laufbahn. Auch das Wirken in der Wörther Dammschule blieb natürlich nicht unerwähnt. In die Amtszeit von Ulrike Werling fallen etwa der stetige Ausbau der Betreuung in Kooperation mit dem Förderverein der Grundschule, die Zuordnung des Neubaugebiets „Abtswald Teil C“ in den Schulbezirk der Dammschule, aber auch der stetige Ausbau des Schulhofs in einen Spielhof. Auch die Weiterentwicklung im Bereich der Lese- und Medienkompetenzförderung der Schule lag der angehenden Ruheständlerin stets am Herzen. Noch rechtzeitig zu ihrem Ruhestand konnte sie in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei die Weichen für die Einrichtung einer schulbibliothekarischen Ausleihstelle stellen.

Dass ihr dies auch ein besonderes Anliegen war, schilderte Ulrike Werling auch in ihrer Abschiedsrede, die sie auch dazu nutzte, ihren eigenen Lebensweg nachzuzeichnen und verschiedene Stationen zu beschreiben. Werling war unter anderem in der damaligen Hauptschule Dorschberg in Wörth und der Grundschule Rülzheim tätig. Im Jahr 2004 wurde Werling wieder als Lehrerin an die Dammschule versetzt, wo sie dann im Jahr 2008 zur Schulleiterin berufen wurde. Werling versäumte es nicht, auch Menschen zu benennen, denen sie auf diesem Weg für ihre Ratschläge immer dankbar gewesen war. Dies war zum Beispiel ihr damaliger Chef an der Dammschule, Rudi Müller, der vor ihr die Einrichtung leitete. Das Wichtigste aber, so Werling weiter, seien immer die Schülerinnen und Schüler gewesen, denn ohne sie gäbe es weder Schulen noch Lehrer. Einige mahnende Worte richtete Frau Werling aber auch an die Bildungspolitik und nannte hierbei insbesondere das Bedürfnis einer Schule, durchatmen zu können und nicht ständig neue Konzepte und bildungspolitische Maßnahmen umsetzen zu müssen. Auch Altbewährtes dürfe nicht voreilig aufgegeben werden. Für die Stadt als Schulträger hatte sie den Hinweis, dass die Dammschule mit der Aufnahme der Schülerinnen und Schüler aus dem Abtswald an ihre räumlichen Grenzen stoße und deshalb rechtzeitig einer etwaigen Raumnot vorgebeugt werden müsse.

Weitere Glückwünsche nahm Frau Werling von den Schulleiterkollegen aus dem Landkreis und vom Vorsitzenden des Fördervereins, Stefan Jäger, entgegen.

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