Breitbandausbau

Zuwendungsbescheid „Gigabitgesellschaft": Die Stadt Wörth erhält Fördergelder des Bundes zur Unterstützung des Breitbandausbaus.

Schnelles Internet wird immer mehr zur Grundvoraussetzung für wirtschaftlichen Fortschritt und auch im privaten Gebrauch unentbehrlich. Im gewerblichen Bereich wächst die Nachfrage nach Bandbreite unaufhaltsam, da immer mehr Firmen IT-Leistungen und Serverinfrastruktur auslagern und somit schnell steigende Datenraten ihrer Internetanbindungen benötigen. Im privaten Bereich gibt es bereits jetzt ein stetig wachsendes Nachfragesegment (Video-Streaming, Smart-Home-Technologien, Cloud-Computing, Spiele usw.), welches durch Übergangslösungen mit bestehenden Kupferleitungen nicht mehr ausreichend bedient werden kann. In den kommenden Jahren wird die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung weitaus leistungsfähigere Datennetze erfordern.

Den Aufbau einer zukunftsfähigen Glasfaser-Infrastruktur sieht Bürgermeister Dr. Dennis Nitsche daher als wichtigen Schritt und möchte bereits heute die Weichen für nachhaltige Gigabit-Netze stellen. „Die Stadt Wörth am Rhein will nicht nur mit der Entwicklung schritthalten, wir wollen ein Motor sein und vorangehen“, betont Dr. Nitsche die Ambitionen der Stadt Wörth. „Als industrielles Herzstück der Südpfalz müssen wir den Anspruch haben, vorne dabei zu sein, nicht hinterherzulaufen.“ Hierzu ist eine bedarfsgerechte, umsetzungsorientierte und wirtschaftliche Gigabit-Strategie erforderlich. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie soll ermittelt werden, welche Handlungsoptionen vorhanden sind, um einen flächendeckenden Glasfaserausbau auf kommunaler Ebene voranzutreiben. Für die Strategieentwicklung erhält die Stadt eine Bundesförderung für Beratungsleistungen „Gigabitgesellschaft“ von bis zu 50.000 EUR.

Dr. Nitsche: „Wir streben mit diesem Vorstoß künftig mehr Unabhängigkeit von den Ausbaustrategien der Telekommunikationsunternehmen an. Unsere Ziele sind aktive Gestaltungsmöglichkeiten der Stadt Wörth im Breitbandausbau sowie eine deutlich verbesserte Verhandlungsposition mit Telekommunikationsunternehmen.“

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